DIGITAL GROWTH & OWNED DEMAND

Leads kaufen oder eigenes Portal: Was sich für Unternehmen rechnet

Leads kaufen oder eigenes Portal: Gekaufte Leads sind schnell da und gehören dem Verkäufer, ein eigenes Portal gehört dem Unternehmen. Eine Frage entscheidet.

  • MANUEL HORN · FOUNDER
  • REDAKTIONELLER ARBEITSSTAND
  • DACH PERSPECTIVE
Quick Answer: Leads kaufen lohnt sich für einen kurzfristigen Bedarf, den ein Unternehmen nicht selbst decken kann. Ein eigenes Portal lohnt sich, sobald der Bedarf dauerhaft ist: Dann werden aus laufenden Einkaufskosten ein Vermögenswert, dessen Anfragen dem Unternehmen gehören und der verkäuflich ist.
  1. 01Gekaufte Leads gehen an mehrere Anbieter gleichzeitig. Preis, Menge und Qualität bestimmt der Verkäufer.
  2. 02Ein eigenes Portal erzeugt Anfragen exklusiv und bleibt bestehen, wenn der Aufbau abgeschlossen ist.
  3. 03Die Entscheidung hängt an der Dauer des Bedarfs, nicht am Preis pro Lead.

Was ein gekaufter Lead ist

Ein gekaufter Lead ist eine Kontaktanfrage, die ein Portalbetreiber erzeugt und an Unternehmen weiterverkauft, in der Regel an mehrere gleichzeitig. Das Unternehmen bekommt Name, Anliegen und Kontaktdaten und konkurriert ab diesem Moment mit den anderen Käufern um denselben Interessenten.

Das Modell funktioniert, wenn ein Unternehmen kurzfristig Auslastung braucht oder eine neue Region testen will. Es hat drei Eigenschaften, die auf Dauer teuer werden: Der Preis pro Lead steigt mit der Nachfrage der anderen Käufer, die Qualität ist nicht beeinflussbar, und nichts davon bleibt im Unternehmen, wenn der Einkauf endet.

Was ein eigenes Portal ist

Ein eigenes Portal ist eine Website zu einem Thema, die über Suchmaschinen und Fachinhalte Nachfrage bündelt und die Anfragen an das eigene Unternehmen leitet. Die Anfragen kommen exklusiv, der Interessent hat die Seite des Unternehmens gelesen, bevor er schreibt, und die Domain gewinnt mit jedem Monat an Vertrauen bei Google.

Der Aufbau kostet Zeit und Geld, bevor die erste Anfrage kommt: Inhalte, Technik, Nachfrageaufbau über Monate. Das ist der Grund, warum viele Unternehmen beim Einkauf bleiben. Sie vergleichen den Preis eines Leads mit den Kosten des Aufbaus und übersehen, dass der eine Posten für immer läuft und der andere einmal.

hausnah24 ist ein solches Portal aus der eigenen Gruppe. Es zeigt, wie ein Thema, Inhalte und Anfragewege als Asset zusammengebaut werden. Leadkontor baut solche Portale für Unternehmen.

Die eine Frage, die die Entscheidung trifft

Wie lange wird der Bedarf bestehen. Ein Unternehmen, das in einem Jahr noch Anfragen zum selben Thema braucht, zahlt beim Einkauf jedes Jahr denselben Betrag und besitzt am Ende nichts. Dasselbe Budget in ein Portal gesteckt, erzeugt nach dem Aufbau Anfragen, deren Zugang dem Unternehmen gehört, und die Domain hat einen Verkaufswert.

Umgekehrt gilt: Wer den Bedarf nur für eine Saison oder einen Test hat, sollte kaufen. Ein Portal für einen Bedarf zu bauen, der nach sechs Monaten endet, ist die teurere Entscheidung.

Konkrete Zahlen zu Leadpreisen, Aufbaukosten und Dauer bis zur ersten Anfrage hängen vom Thema, vom Wettbewerb und von der Region ab. Wir nennen deshalb keine pauschalen Werte. Der Business-Check ordnet ein, welcher Weg für einen konkreten Bedarf der wirtschaftlichere ist.

Fachlicher Zusammenhang: Digital Growth & Owned Demand

Leitfaden: Digitale Assets: Website und Domain als Vermögenswert

Dieser redaktionelle Arbeitsstand dient der allgemeinen Einordnung und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer-, Patent- oder sonstige Fachberatung.

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