- 01Suchmaschinen bewerten Domains nach Themen, nicht nach einzelnen Keywords. Ein Content Hub macht das Thema sichtbar.
- 02Die Struktur lohnt sich bei einem Thema mit vielen Einzelfragen und eigener Expertise. Bei einem Produkt ohne Fragen dahinter lohnt sie sich nicht.
- 03Ohne Links in beide Richtungen ist ein Content Hub nur ein Ordner mit Artikeln.
Was ein Content Hub ist
Ein Content Hub besteht aus drei Teilen. Der Pillar Page, die ein Hauptthema vollständig beantwortet und einen Überblick über alle Einzelfragen gibt. Dem Cluster, also Artikeln, die je eine dieser Einzelfragen vertiefen. Und der Verlinkung: Jeder Artikel verweist auf die Pillar Page, die Pillar Page auf jeden Artikel, und Artikel untereinander, wo es inhaltlich passt.
Der Unterschied zu einem Blog liegt in der Ordnung. Ein Blog reiht Artikel nach Datum. Ein Content Hub ordnet sie nach Thema und macht die Ordnung für Suchmaschinen lesbar. Google beschreibt in seinem Einsteigerleitfaden, dass eine verständliche Seitenstruktur und interne Links Suchmaschinen helfen, Inhalte zu finden und einzuordnen.
Diese Website ist so gebaut. Der Leitfaden Online Business aufbauen ist eine Pillar Page, die Artikel dazu sind ihr Cluster. Was Sie gerade lesen, ist ein Cluster-Artikel des Leitfadens SEO als Asset.
Warum Suchmaschinen Themen belohnen
Weil eine Domain, die ein Thema breit und tief abdeckt, für Suchmaschinen glaubwürdiger ist als eine, die zu vielen Themen je eine Seite hat. Themenautorität entsteht aus Abdeckung, aus erkennbarer Erfahrung der Autoren und aus Verweisen anderer Seiten. Ein Content Hub liefert den ersten Teil und macht den zweiten sichtbar.
Es hat noch einen zweiten Effekt, der weniger mit Suchmaschinen zu tun hat. Ein Hub verhindert, dass zwei eigene Seiten um dieselbe Suche konkurrieren. Wer für jedes Keyword eine Seite baut, hat am Ende zehn Seiten, die sich gegenseitig die Sichtbarkeit nehmen. Wer nach Themen baut, hat eine Pillar Page für das Thema und je einen Artikel für die Fragen darunter.
Wann sich die Struktur lohnt
Wenn drei Dinge zusammenkommen. Das Thema hat viele Einzelfragen, die Menschen tatsächlich suchen, prüfbar anhand realer Suchdaten. Das Unternehmen weiß zu diesem Thema mehr als die Seiten, die heute dafür gefunden werden, und kann das mit eigener Umsetzung belegen. Und es ist bereit, über Monate Inhalte zu produzieren, bevor die Nachfrage kommt.
Sie lohnt sich nicht für ein einzelnes Produkt ohne Fragen dahinter, nicht für ein Thema, zu dem niemand sucht, und nicht für ein Unternehmen, das die Inhalte einkaufen will, ohne selbst etwas beizutragen. Ein Hub aus Texten, die ein Wettbewerber genauso schreiben könnte, ist ein Ordner mit Kosten.
Wie ein Content Hub gebaut wird
Zuerst die Fragen, dann die Struktur, dann die Texte. Aus realen Suchdaten entsteht die Liste der Fragen, die zu einem Thema gestellt werden. Daraus ergibt sich, was auf die Pillar Page gehört und was ein eigener Artikel wird: Die Pillar Page beantwortet jede Frage kurz, der Artikel eine Frage vollständig. Dann werden die Texte geschrieben, jeder mit Definition zuerst, eigener Einordnung, Quellen und Stand-Datum.
Zuletzt die Verlinkung, und zwar als Pflicht, nicht als Kür. Ein Artikel ohne Link zur Pillar Page ist für Suchmaschinen eine Waise. Eine Pillar Page, die ihre Artikel nicht verlinkt, ist ein Leitfaden ohne Vertiefung. GetFoundUS baut nach diesem Prinzip Websites für den US-Markt, Digitalwerk24 für den deutschsprachigen. Ob ein Thema die Struktur trägt, ordnet der Business-Check ein.
Quellen
Dieser redaktionelle Arbeitsstand dient der allgemeinen Einordnung und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer-, Patent- oder sonstige Fachberatung.
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